Beitrag 02 · 3 Min. Lesezeit · Werkstatt-Journal

Vier voreingestellte Beträge, und warum nicht mehr.

Das Aufladeformular hat vier Chips: 15, 25, 35, 50 €. Ein Wunschfeld akzeptiert alles zwischen 5 und 100. Gelegentlich fragt jemand, warum es nicht fünf oder sechs sind, oder warum kein Schieberegler.

Weil das Auge Chips in einer Zeile liest

Vier Chips passen auf dem Handy in eine Reihe, auf dem Laptop in eine Reihe und — am wichtigsten — in einen einzigen Blick. Sechs Chips umbrechen auf 320-Pixel-Bildschirmen in zwei Reihen, und der Umbruch verwandelt den Picker aus einer Entscheidung in eine Suche.

Weil Prepaid-Guthaben langsam ausgegeben wird

Die Anfragehistorie der Werkstatt erzählt eine langweilige Geschichte: die meisten Aufträge liegen exakt auf 15 oder 25, ein Teil auf 35, ein kleinerer auf 50. Alles darüber ist ungewöhnlich genug, dass ein Textfeld ehrlicher wirkt als ein großer Chip, der es als normal suggeriert.

Weil ein Schieberegler ein schlechtes Lenkrad ist

Schieberegler sehen modern aus; sie sind furchtbar darin, auf Touchscreens eine runde Zahl zu treffen. Jeder Barrierefreiheitstest am früheren Prototyp endete gleich: Tastatur ok, Maus ok, Daumen im Bus — immer ein oder zwei Euro daneben.

Also: vier Chips plus ein Textfeld für Randfälle. Nicht wissenschaftlich. Aber es funktioniert, und die Anfrage-Warteschlange ist dadurch ruhiger.

Wenn Sie einen ungeraden Betrag brauchen

Einfach ins Wunschfeld tippen. Am Ablauf ändert sich nichts — der Auftrag geht in die Warteschlange, der Checkout zeigt genau diese Zahl.

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